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Wärmepumpen

Vergleich mit anderen Heizsystemen

Um die Unterschiede zwischen Wärmepumpen und anderen Heizsystemen besser herauszustellen, werden diese nachfolgend einem Vergleich unterzogen. Als Vergleichssysteme werden dabei die Öl-, die Gas- und die Pelletheizung gewählt, da dies aktuell die häufigsten Heizformen sind.

Vergleich: Wärmepumpen / Ölheizung

Im Vergleich zur Ölheizung können Wärmepumpen vor allem im Bereich der Wirtschaftlichkeit punkten, denn sie arbeiten im allgemeinen effizienter. Darüber hinaus fallen nur geringe Wartungskosten an, weil die Anlage keine Emissionen vor Ort verursacht und damit kein Schornsteinfeger erforderlich ist. Außerdem müssen bei der Ölheizung in regelmäßigen Abständen Kessel und Tank gewartet werden, was ebenfalls Kosten produziert. In punkto Umweltfreundlichkeit liegen zudem auch die Wärmepumpen vorn, denn der CO2-Ausstoß ist hier wesentlich geringer als bei Ölheizungen, wobei das Sparpotenzial auf knapp über 50% beziffert werden kann, wenn die Wärmepumpe richtig effizient arbeiten kann. Ein weiterer Punkt, der für die Wärmepumpen im Vergleich zur Ölheizung spricht, liegt in der Unerschöpflichkeit der Ressourcen, denn sowohl die Erdwärme, als auch die Wärme aus der Luft oder dem Grundwasser sind regenerativ und können somit in nahezu unbegrenzter Menge genutzt werden. Die Ölheizung kann momentan noch für sich beanspruchen, das ausgereiftere System zu sein, was sich mit der Zeit jedoch ebenfalls ändern wird, wenn die Zukunftstechnologie der Wärmepumpen weitere Entwicklungsschritte macht.

Vergleich: Wärmepumpen / Gasheizung

Die Vorteile der Wärmepumpen im Vergleich zur Gasheizung sind vielschichtig, denn auch wenn Gas sauberer verbrennt als Öl und damit weniger CO2 in die Atmosphäre gelangt, sind Wärmepumpen definitiv die sauberere Lösung und verursachen bis zu 38% weniger CO2 als normale Gasheizungen. Außerdem hat auch Gas das Problem, dass es nur in einer begrenzten Menge zur Verfügung steht, wohingegen die Wärmequellen der Wärmepumpen im Normalfall fast unbegrenzt genutzt werden können. Ein Gasanschluss ist darüber hinaus recht teuer, was zwar auch für die Installation einer Wärmepumpe gilt, jedoch verursacht diese wesentlich geringere Betriebskosten, weil sie mehr Energie erzeugt, als durch elektrische Verfahren zugeführt werden muss. Im Bereich der Wartungskosten ergeben sich auf Seiten der Wärmepumpen ebenfalls Vorteile, weil Gasheizungen per Abgasuntersuchung gewartet werden müssen und der Schornsteinfeger zusätzlich regelmäßig Reinigungen durchführen muss. Weiterhin produziert eine Wärmepumpe keine Emissionen vor Ort, was in Bezug auf die Hygiene und die Lebensqualität definitiv als positiv zu bewerten ist. Als Zukunftstechnologie sind Wärmepumpen der Gasheizung mit fossilem Energieträger zwar voraus, jedoch ist die Technik bei Gasheizungen aufgrund der langjährigen Erfahrung schon ausgereifter.

Vergleich: Wärmepumpen / Pelletheizung

Ein Heizsystem, bei dem Holzpellets verbrannt werden, wird heute vielfach gelobt und als Alternative zum Heizen mit Öl oder Gas angepriesen. Den Vergleich mit der Wärmepumpe verliert diese Art zu heizen jedoch, weil sie viel Ruß und Verschmutzung verursacht und man zudem auch eine riesige Menge Pellets benötigt, um den Heizenergiebedarf decken zu können. Auch im Bereich der Wirtschaftlichkeit haben die Wärmepumpen die Nase vorn, denn die Betriebskosten einer Pelletheizung sind verhältnismäßig hoch. Darüber hinaus wird auch ein Lagerraum für die Pellets benötigt, bis diese verheizt werden. Die Zukunftssicherheit ist allerdings bei beiden Heizsystemen gegeben, denn sowohl Holz, als auch die Wärmequellen der Wärmepumpen sind als regenerativ anzusehen, so dass unter normalen Umständen keine Knappheit entstehen dürfte. Pelletheizung und Wärmepumpe lassen sich gut kombinieren, wenn man beispielsweise auf eine günstige Luft-Wärmepumpe setzt, die nur bivalent eingesetzt werden kann.

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