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Nicht nur der Wechsel des Stromanbieters führt zu niedrigeren Energiekosten. Befolgen Sie ab heute unsere Energiespartipps und sparen Sie noch mehr!
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Heizkosten sparen
Tipps zum Senken Ihrer Heizkosten
Nicht nur die Strompreise, sondern auch die Preise für Erdgas und Heizöl sind in den vergangenen Jahren ins Unermessliche gestiegen. Lesen Sie daher aufmerksam unsere Tipps zum Einsparen von Heizkosten.
Richtiges Lüften
Keine Wärme entweichen lassen
In den kälteren Monaten ist es wichtig, die Wohnräume gut und vor allem richtig zu lüften. Angekippte Fenster, also ein "Dauerlüften" lassen die Wärme kontinuierlich entweichen und verursachen immense Kosten. Sinnvoller ist es, die Fenster für etwa fünf Minuten komplett zu öffnen, eventuell mit Durchzug. Während dessen sollten die Thermostatventile an den Heizkörpern auf eine niedrige Temperatur gestellt werden, da sonst die Heizung hoch geheizt wird, um einen Ausgleich zu schaffen. Soll nur ein Raum gelüftet werden, sind die Türen geschlossen zu halten, denn sonst geht die Kälte in die wärmeren Räume über.
Die richtige Raumtemperatur
Nicht zu viel heizen
Senkt man in den einzelnen Räumen die Temperaturen nur um ein Grad, erzielt man bereits eine Heizkostenersparnis von bis zu sechs Prozent. In den einzelnen Zimmern liegen die empfohlenen Raumtemperaturen bei:
- Wohnzimmer 20°C - 22°C
- Schlafzimmer 18°C
- Arbeitszimmer 18°C
- Kinderzimmer 20°C
- Küche 20°C
- Badezimmer 24°C
In der Nacht können die Temperaturen um weitere fünf Grad gesenkt werden und wenn man sich am Tage nicht in den Räumen aufhält, ist ebenfalls eine Temperatursenkung lohnenswert. Wichtig ist hierbei, die Räume nicht komplett auskühlen zu lassen, da es unnötige Kosten verursacht, die Räume wieder aufzuheizen und durch die komplette Auskühlung eine Schimmelbildung an den Wänden begünstigt wird.
Die Heizungsanlage
Sparsame Heizungsanlagen einsetzen
Wer neu baut, hat natürlich die Möglichkeit, die modernste Heizungsanlage zu installieren. Aber auch in älteren Häusern lohnt es sich, auf eine neue Anlage umzurüsten. Heizungsanlagen, die älter als 15 Jahre sind, verbrauchen ungefähr 30 bis 40 Prozent mehr Energie als eine neue Anlage und sollten ausgetauscht werden. Beim Einbau einer neuen Heizungsanlage kann man zwischen verschiedenen Modellen wählen. Entscheidet man sich für Solarwärmeanlagen oder Biomasseanlagen, kann man hierfür staatliche Fördergelder beantragen. Als sehr effizient haben sich Erdgas-Brennwertgeräte empfohlen, denn diese nutzen auch die Wärme des Abgases. Auf Grund der hohen und immer weiter steigenden Energiekosten und der mit den neuen Anlagen erreichten Ersparnis, rentieren sich diese bereits nach wenigen Jahren.
Heizkörper
Nicht verdecken und regelmäßig prüfen lassen
Damit der Heizkörper die Wärme frei an die Raumluft abgeben kann, sollte er nicht zugestellt oder verkleidet sein, da sich die Wärme sonst direkt an der Heizung staut. Holzverkleidungen, Sofas, Möbelstücke, Vorhänge oder Wäscheständer vor dem Heizkörper verursachen einen Wärmestau und verhindern die Wärmeregulierung. Durch eine einfache Methode kann zusätzlich Heizenergie eingespart werden. Bringt man an der Wand hinter dem Heizkörper eine zusätzliche Dämmung oder simple Alufolie an, strahlt diese die Wärme, die sonst ins Mauerwerk übergehen und nach außen gelangen würde, in den Raum zurück - weniger Wärme dringt nach außen und das Zimmer wird schneller warm. Heizungsanlage und Heizkörper sollten regelmäßig überprüft und gewartet werden, denn nur so ist eine optimale Leistungsfähigkeit der Anlage und der Heizkörper gewährleistet.
Vermeiden von Wärmeverlust
Nachts nicht kalt werden lassen
Am Abend zieht die Kälte an und mit ein paar einfachen Kniffen lässt sich die Abkühlung im Haus oder der Wohnung vermeiden:
- - Nach dem Einbruch der Dunkelheit sollten eventuell angebrachte Vorhänge zugezogen und Rollläden herunter gelassen werden.
- - Überprüfen Sie regelmäßig die Kunststoffdichtungen an Fenstern und Türen, denn diese können mit der Zeit porös und so ihrer Funktion nicht mehr voll gerecht werden.
- - Beugen Sie dem Wärmeverlust durch Zugluft vor, indem Sie beispielsweise die Zimmer- oder Eingangstür mittels einer Dichtungsbürste, mittels Dichtungslamellen oder mit Hilfe eines so genannten Dichtungsdackels (ein neckischer langgezogener Dackel, den man an die Tür legt), abdichten.
- - Statten Sie ihre Heizkörper mit Thermostatventilen aus. Durch sie lässt sich die Temperatur genau einstellen und es wird eine konstante Raumtemperatur gewährleistet.
