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.... zig Milliarden.
20 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
Re: .... zig Milliarden.
Hallo Micha,
du sprichst mir aus der Seele....
Natürlich geht es vielen Menschen in Deutschland finanziell nicht all zu gut, oder sagen wir mal lieber, nicht mehr so gut wie vor einiger Zeit und müssen sich einschränken. Aber verglichen mit der Nachkriegszeit oder anderen Ländern auch in der heutigen Zeit schneidet Deutschland noch sehr gut ab. Unser Sozialwesen ist in Deutschland auf sehr hohem Niveau abgesichert.
Also, Kopf hoch...... wir haben schon anderes gemeistert.
lg,
Enzo
du sprichst mir aus der Seele....
Natürlich geht es vielen Menschen in Deutschland finanziell nicht all zu gut, oder sagen wir mal lieber, nicht mehr so gut wie vor einiger Zeit und müssen sich einschränken. Aber verglichen mit der Nachkriegszeit oder anderen Ländern auch in der heutigen Zeit schneidet Deutschland noch sehr gut ab. Unser Sozialwesen ist in Deutschland auf sehr hohem Niveau abgesichert.
Also, Kopf hoch...... wir haben schon anderes gemeistert.
lg,
Enzo
- Enzo
- Beiträge: 131
- Registriert: 24. Januar 2009, 20:33
Re: .... zig Milliarden.
Micha hat geschrieben:Hallo Spatzl,
wie recht Du hast. Unsere Generation - ich vermute mal einfach alle Mitschreiber hier - kennt den letzten Krieg nur vom hörensagen und kann damit eigentlich nicht wirklich ermessen, wie schlimm es einmal gewesen ist.Nur wer die Tiefen kennt, wird die Höhen ( die bestimmt wieder kommen!) genießen können.
Hoppla Micha,
da hast du dich aber doch geirrt. Zumindest einen "Mitschreiber" gibt es der die Nachkriegszeit und so die wirklich schwierige Zeit erlebt hat. Ich bin 1940 geboren und so kannst du jetzt leicht errechnen wie alt ich bin. Ich will jetzt nicht von dieser Zeit berichten, dafür gibt es andere Kolumnen. Aber das Zitat: " Nur wer die Tiefen kennt....." kann ich sofort unterschreiben!
Mein Motto ist und war auch immer: packen wir es an, es gibt viel zu tun. Jammern, aber auch den Kopf in den Sand stecken und so tun als wäre nichts passiert bringt uns nicht weiter.
Hinfallen können wir alle einmal, aber das Aufstehen muss wie ein kleines Kind geübt werden und das haben viele noch nicht begriffen.
Auch wenn die globale Finanz-und Wirtschafts-Krise noch lange nicht überwunden ist, so sollten wir trotzdem positiv in die Zukunft schauen.
lg an alle jüngeren Mitschreiber hier,
Canario
- Canario
- Beiträge: 155
- Registriert: 24. Januar 2009, 14:56
Re: .... zig Milliarden.
Hallo Canario,
ok, da bist du ja praktisch mitten im Krieg geboren worden. Erinnerungen daran hast Du aber vermutlich nicht, oder?
Wie auch immer, Dein Motto ist sicher nicht das schlechteste und so mancher könnte sich sicherlich eine Scheibe davon abschneiden.
Wobei das mit dem Hinfallen (in finanzieller Sicht) in Deutschland eher nicht so gern gesehen wird. In anderen Ländern ist das wohl anders. Da fällt man auf die Nase und steht wieder auf und frgat sich, was lief schief, was kann ich anders machen.
Aber auch das hinfallen und blutige Nase holen wird hierzulande ja möglichst verhindert. Das arme Kind, tu dies nicht, tu jenes nicht.
Aber das ist auch eine ander Rubrik
Also Leute, es wird nicht besser vom zusehen
ok, da bist du ja praktisch mitten im Krieg geboren worden. Erinnerungen daran hast Du aber vermutlich nicht, oder?
Wie auch immer, Dein Motto ist sicher nicht das schlechteste und so mancher könnte sich sicherlich eine Scheibe davon abschneiden.
Wobei das mit dem Hinfallen (in finanzieller Sicht) in Deutschland eher nicht so gern gesehen wird. In anderen Ländern ist das wohl anders. Da fällt man auf die Nase und steht wieder auf und frgat sich, was lief schief, was kann ich anders machen.
Aber auch das hinfallen und blutige Nase holen wird hierzulande ja möglichst verhindert. Das arme Kind, tu dies nicht, tu jenes nicht.
Aber das ist auch eine ander Rubrik
Also Leute, es wird nicht besser vom zusehen
- Micha
- Beiträge: 435
- Registriert: 26. Januar 2009, 12:42
Re: .... zig Milliarden.
Hallo Micha,
ich stimme dir vollkommen zu was du in deinem letzten Beitrag berichtest.
Und es ist richtig, dass ich mitten im Krieg geboren wurde. Natürlich habe ich keine Erinnerungen von meinen ersten Lebensjahren. aber so ab dem 4-5 Lebensjahr gibt es schon noch die ein oder andere Sache an die ich mich erinnere. Z. B. spüre ich es heute fast noch körperlich wie alles wackelte als in unserem Nachbarhaus eine Bombe einschlug und ich mit meiner Mutter im Keller unter einer Decke zusammen gekuschelt waren. Auch habe ich noch heute vor Augen, wie so eine Art brennende Christbäume auf dem nahe gelegenen Bahnhof von den darüber fliegenden Flugzeugen geworfen wurden und dort danach alles zu brennen anfing (mein Vater war bei der Bahn beschäftigt und wir hatten in der Nähe des Bahnhofes gewohnt). Und, und, und.... ich könnte noch von vielen solcher Erinnerungen erzählen. Aber darum geht es hier wirklich nicht.
Ich sprach auch von der "Nachkrigszeit" und diese habe ich voll mit bekommen. Solche schwierige Zeiten vergisst man sein Leben lang nicht mehr. Hunger...., barfuß (Schuhe waren kaputt) bei Wind und Wetter zur Schule.Irgend wie prägt einen das schon und mich hat dadurch in meinem späteren Leben nicht so schnell was umgeworfen. Wobei ich bestimmt nicht nur goldige Zeiten erlebt habe. Habe über 20 J. im Ausland gelebt, u.a. in Mittelamerika und Karibik.
Ich habe das "AUFSTEHEN" gelernt.
Deswegen bin ich der Meinung, Kopf hoch, gemeinsam werden wir auch diese Krise überstehen und werden gestärkt sein wenn wir alles überstanden haben.
lg,
Canario
ich stimme dir vollkommen zu was du in deinem letzten Beitrag berichtest.
Und es ist richtig, dass ich mitten im Krieg geboren wurde. Natürlich habe ich keine Erinnerungen von meinen ersten Lebensjahren. aber so ab dem 4-5 Lebensjahr gibt es schon noch die ein oder andere Sache an die ich mich erinnere. Z. B. spüre ich es heute fast noch körperlich wie alles wackelte als in unserem Nachbarhaus eine Bombe einschlug und ich mit meiner Mutter im Keller unter einer Decke zusammen gekuschelt waren. Auch habe ich noch heute vor Augen, wie so eine Art brennende Christbäume auf dem nahe gelegenen Bahnhof von den darüber fliegenden Flugzeugen geworfen wurden und dort danach alles zu brennen anfing (mein Vater war bei der Bahn beschäftigt und wir hatten in der Nähe des Bahnhofes gewohnt). Und, und, und.... ich könnte noch von vielen solcher Erinnerungen erzählen. Aber darum geht es hier wirklich nicht.
Ich sprach auch von der "Nachkrigszeit" und diese habe ich voll mit bekommen. Solche schwierige Zeiten vergisst man sein Leben lang nicht mehr. Hunger...., barfuß (Schuhe waren kaputt) bei Wind und Wetter zur Schule.Irgend wie prägt einen das schon und mich hat dadurch in meinem späteren Leben nicht so schnell was umgeworfen. Wobei ich bestimmt nicht nur goldige Zeiten erlebt habe. Habe über 20 J. im Ausland gelebt, u.a. in Mittelamerika und Karibik.
Ich habe das "AUFSTEHEN" gelernt.
Deswegen bin ich der Meinung, Kopf hoch, gemeinsam werden wir auch diese Krise überstehen und werden gestärkt sein wenn wir alles überstanden haben.
lg,
Canario
- Canario
- Beiträge: 155
- Registriert: 24. Januar 2009, 14:56
Re: .... zig Milliarden.
Da kann ich ja (zum Glück) nicht mitreden. Interessant aber, was ihr hier so zum Thema beizutragen habt. Christbäume, das habe ich mal irgendwo gelesen.
Hunger, richtigen, habe ich noch nicht erlebt. Aber Faulheit um mich herum, das gibts an jeder Ecke. Wir sind einfasch zu satt geworden. )ok, ich auch)
Hunger, richtigen, habe ich noch nicht erlebt. Aber Faulheit um mich herum, das gibts an jeder Ecke. Wir sind einfasch zu satt geworden. )ok, ich auch)
Jule!
- jule
- Beiträge: 73
- Registriert: 26. Januar 2009, 13:19
Re: .... zig Milliarden.
Da kann ich dir nur gratulieren wenn du " richtigen Hunger" noch nie erleben musstest.
Leider gibt es weltweit viel zu viele Menschen die täglich mit diesen Problem zu kämpfen haben und oft nicht überleben. Auch viele Kinder sterben täglich weil sie nicht genügend zu essen haben. In Deutschland haben wir Gott sei Dank dieses Problem noch nicht. Aber auch durch "Faulheit" können irgend wann einmal solche Sorgen auf uns zukommen, denn wer sich nur darauf verlässt vom Staat verköstigt und geholfen zu werden, sollte sich nicht wundern wenn er irgend mal "richtigen hunger" verspüren wird. Denn auch die Säckel des Staates werden leer, wenn nichts aufgefüllt wird.
lg,
Enzo
Leider gibt es weltweit viel zu viele Menschen die täglich mit diesen Problem zu kämpfen haben und oft nicht überleben. Auch viele Kinder sterben täglich weil sie nicht genügend zu essen haben. In Deutschland haben wir Gott sei Dank dieses Problem noch nicht. Aber auch durch "Faulheit" können irgend wann einmal solche Sorgen auf uns zukommen, denn wer sich nur darauf verlässt vom Staat verköstigt und geholfen zu werden, sollte sich nicht wundern wenn er irgend mal "richtigen hunger" verspüren wird. Denn auch die Säckel des Staates werden leer, wenn nichts aufgefüllt wird.
lg,
Enzo
- Enzo
- Beiträge: 131
- Registriert: 24. Januar 2009, 20:33
Re: .... zig Milliarden.
Denn auch die Säckel des Staates werden leer
Da sind wir ja im Moment auf dem besten Weg hin. Die Steuerausfallschätzung ging ja vor ein paar Tagen durch die Presse.
Aber das hat ja nun weniger "Faulheits"-Gründe.
Jule!
- jule
- Beiträge: 73
- Registriert: 26. Januar 2009, 13:19
Re: .... zig Milliarden.
jule hat geschrieben:Denn auch die Säckel des Staates werden leer
Da sind wir ja im Moment auf dem besten Weg hin. Die Steuerausfallschätzung ging ja vor ein paar Tagen durch die Presse.
Aber das hat ja nun weniger "Faulheits"-Gründe.
Das ist richtig, aber wenn immer mehr glauben der Staat ernährt mich doch und bevor ich für nur einige Euros maloche, lege ich mich doch lieber auf die faule Haut kann das irgend wann mal sehr schlimme Auswirkungen für die Zukunft haben. Und leider denken eben doch viele so!
lg,
Canario
- Canario
- Beiträge: 155
- Registriert: 24. Januar 2009, 14:56
Re: .... zig Milliarden.
Da hast Du natürlich auch wieder recht. Daran dachte ich gar nicht. Wo ich doch auch solche Kandidaten kenne.
Jule!
- jule
- Beiträge: 73
- Registriert: 26. Januar 2009, 13:19
Re: .... zig Milliarden.
Ja, leider gibt es von der Sorte zu viele, die sich vom Staat ernähren lassen und nur die Hand aufhalten ohne eine Gegenleistung dafür zu erbringen. Mit diesen "Gesindel" (Entschuldigung, aber mir platzt immer der Kragen bei den Gedanken an diese Faullenzer) können wir keinen Staat machen und es wird um so schwerer alles wieder ins Lot zu bringen.
lg,
Spatzl
lg,
Spatzl
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