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wieviel öko steckt in ökostrom?

Alles über den Wechsel des Energieversorgers

Re: wieviel öko steckt in ökostrom?

Beitragvon smartmeter am 2. Juni 2010, 14:09

Es gibt zwei Label, mit denen man sich als Lieferant abgrenzen kann, die auch einen echten Produktunterschied bieten. Das eine ist das Grüner Strom Label, das andere das OK-Powerlabel. Beide Labels sind an gewisse Bedingungen gekoppelt, die auf den jeweiligen Internetseiten nachlesbar sind. Wichtig ist vor allem, dass die Anbieter, die sich über eines der beiden Label zertifizieren lassen, verpflichten, in den Anlagenbau für die Stromerzeugung aus regenerativen Quellen zu investieren. Wird keines der beiden Labels genutzt, dann handelt es sich beim entsprechenden Ökostromtarif um ein sogenanntes RECS-Produkt. Hierbei wird nur das Attribut Ökostrom bei einem Anbieter (meist altes ausländisches Laufwasserkraftwerk) gekauft und normaler Strom "umettiketiert". Einen Einfluss auf den Gesamtdeutschen Strommix hat dieses Verfahren nicht.

Dann noch kurz zu LichtBlick und den anderen Ökoanbietern:
Da die meisten Lieferanten durch einen Zwischenfall bei Lichtblick sensibilisiert sind (hier wurden kleine Strommengen als Regulierungsstrom an der EEX zugekauft - unter 2% der Gesamtliefermenge), sorgen die Lieferanten inzwischen für eine konsequente Überdeckung ihres Bedarfs, um diesen Vorgang zu vermeiden.

Gruß
Smartmeter
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