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Speicherkraftwerk
Unter einem Speicherkraftwerk versteht man ein Wasserkraftwerk, bei dem die potentielle Energie des zurückgehaltenen Wassers durch Umwandlungsprozesse zur Erzeugung elektrischer Energie genutzt wird.
Das Becken, in dem das Wasser gestaut wird, kann ein natürliches Gewässer oder ein künstlich geschaffener Stausee sein, der mit einer Staumauer oder einem Staudamm befestigt wird. Stauseen werden oft durch natürlichen Zufluss mit Wasser gespeist und somit nur in geologisch geeigneten Regionen errichtet. Eine Stauanlage umfasst neben dem Stausee/-becken ein Rohrleitungssystem und ein Maschinenhaus, in dem die Stromproduktion abläuft. Die potentielle Energie des Wassers manifestiert sich durch einen Wasserdruck von bis zu 200 bar, der eine Turbine rotieren lässt. Die Rotationsenergie der Turbine, also die Bewegungsenergie, treibt einen Generator an, der den gewünschten Strom erzeugt. Im Idealfall sind Speicherkraftwerke so ausgeführt, dass das abfließende Wasser in ein so genanntes Unterbecken gelangt, das wiederum als Stauanlage dient.
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