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Pumpspeicherkraftwerk

Die Funktion eines Pumpspeicherkraftwerks (PSW) liegt in der Speicherung von elektrischer Energie durch deren Umwandlung in potentielle Energie.

Da elektrische Energie je nach Tages- oder Jahreszeit in unterschiedlicher Menge benötigt wird, muss sie gespeichert werden, damit sie in Spitzenlastzeiten nach Bedarf abgerufen werden kann.

Bei einem Pumpspeicherkraftwerk wird bei niedriger Stromnetzauslastung Wasser über eine Wasserpumpe in ein Oberbecken gepumpt, das aus einem natürlichen Gewässer oder einem Stausee bestehen kann. Die Wasserpumpe wird mit der zu speichernden elektrischen Energie betrieben. Soll die elektrische Energie wieder ins Stromnetz eingespeist werden, fließt das im Oberbecken unter hohem Druck gespeicherte Wasser über die Turbine, die einen Stromgenerator antreibt, wieder ins Unterbecken. Die Kapazität eines Pumpspeicherkraftwerkes wird von der Größe des Staubeckens und dem Höhenunterschied zwischen Ober- und Unterbecken bestimmt und liegt etwa bei 7 GW. Ein Pumpspeicherkraftwerk kann sehr schnell auf Bedarfsspitzen und Verbrauchseinbrüche reagieren.

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