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IGCC-Kraftwerk

Ein IGCC-Kraftwerk ist eine spezielle Ausführung eines Kohlekraftwerks, das keine klimaschädlichen Kohlendioxide an die Umwelt abgibt. IGCC-Technologie steht für IGCC-Technologie: Integrated Gasification Combined Cycle (Kombikraftwerk mit integrierter Kohlevergasung). Auf IGCC-Technologie beruhene Kraftwerke sind nach heutigem Stand der Technik die einzigen Großkraftwerke, die ohne Risiken für die Umwelt flächendeckend realisiert werden könnten. Genau genommen handelt es sich bei diesem Kraftwerkstyp um IGCC-CCS-Kraftwerke – die mit der Kohlevergasung kombinierte CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) sorgt für die Bindung und Entsorgung der Kohlendioxide.

Der Rohstoff Kohle wird bei einem IGCC-Kraftwerk bei hohen Temperaturen zu einem Rohgas umgewandelt, das hauptsächlich aus Kohlenmonoxid (CO) und Wasserstoff (H2) besteht. Nach einem Reinigungsprozess des Gases wird durch Hinzuleiten von Wasserdampf das Kohlenmonoxid zu Kohlendioxid angereichert, das nach einer Entschwefelungsstufe gebunden und gespeichert wird. Der restliche Wasserstoff wird in einer Gasturbine verbrannt und stellt die für den Betrieb einer Gasturbine benötigte Energie zur Verfügung. Diese Turbine treibt einen Generator an, der den erwünschten Strom erzeugt.

Ab 2014 sollen IGCC-CCS-Kraftwerke in der Praxis zum Einsatz kommen. Umweltschützer kritisieren, dass zuvor noch neue Kohlekraftwerke mit veralteter Technologie den Betrieb aufnehmen.

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