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Endlagerung

Mit Endlagerung ist die Entsorgung von Abfällen gemeint, die nicht weiterverwendet oder wieder aufbereitet werden können. Konventionelle Abfälle werden vor allem dann der Endlagerung zugeführt, wenn sie ein hohe Toxizität aufweisen, wie beispielsweise quecksilber- oder PCB-haltige Rückstände, dioxinhaltige Rauchgasstäube oder spezielle Abfälle aus der Chemieindustrie.

Endlager müssen sicherstellen, dass es keinen Austausch zwischen den Abfällen und der Biosphäre gibt. In Deutschland werden zurzeit vier bewachte Endlager für konventionelle Abfälle betrieben. Ein großes Problem stellt die Endlagerung radioaktiver Abfälle dar, die vor allem als Folge der Kernschmelzreaktionen in Kernkraftwerken anfallen. Da die hochgiftige Strahlung radioaktiver Abfälle nur über extrem lange Zeiträume nachlässt, müssen entsprechende Endlager über Jahrtausende hinweg absolut sicher sein. Radioaktive Abfälle werden in strahlungs- und stoßsichere Container, so genannte Castoren, verpackt und in Zwischenlagern gespeichert. Von dort aus werden sie i.d.R. mit Bahntransporten in Endlager überführt. Als Endlager werden vorrangig unter der Erde liegende Salzstöcke oder Granitablagerungen eingerichtet. Atommülllager sind politisch umstritten. Weltweit sind etwa zwanzig Endlager für radioaktiven Müll in Betrieb.

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